Alabamas #abortionban: Ein Statement der Chefredaktion

#alabamaabortionban

Im Jahr 2019 droht ÄrztInnen in Alabama und anderen US-Staaten nach neusten Gesetzesänderungen eine lange Haftstrafe, wenn sie Abtreibungen durchführen—in allen Fällen mit Ausnahme von einer Lebensgefährdung der Mutter oder eines nicht überlebensfähigen Fötus. Unter anderem impliziert solch ein Gesetz, dass auch Frauen und gebärfähige Personen, welche vergewaltigt wurden, das Kind ihres Vergewaltigers gebären müssen. Auch in Deutschland dürfen ÄrztInnen nicht für Abtreibungen werben und schwangere Mütter, die eine Abtreibung in Anspruch nehmen möchten, müssen komplizierte bürokratische Prozesse durchlaufen. 2019 existiert noch immer eine Welt, in welcher ein Krieg gegen Frauen geführt wird, der ihnen ihre Selbstbestimmung abspricht. Ein Krieg, in welchem sie für ihr Frausein benachteiligt werden: finanziell, rechtlich und menschlich.

Es ist Zeit, dass alte weiße Männer aufhören, Entscheidungen über die Körper von Frauen und gebährfähigen Personen zu treffen. Selbst Frauen sollten keine Entscheidungen über die Körper anderer Frauen und gebährfähiger Personen treffen dürfen. Denn unsere Entscheidung gehört einzig uns alleine. Genauso wie unser Körper—und unser Leben.

Ferrars & Fields positioniert sich klar auf Seiten unserer Verbündeten aller Geschlechter, die für das Recht auf Eigenbestimmung und Autonomie über ihren eigenen Körper kämpfen.

Wir bieten euch eine Plattform, eure Meinung zu sprechen. Eure Stimme zu erheben. Wir wollen einen Ort schaffen, an dem wir etwas verändern können. An dem Stimmen gehört werden. Wenn ihr eure Stimme bei uns veröffentlichen wollt, dann schreibt uns doch gerne eine E-Mail an: ferrarsfields@web.de.

Die Chefredaktion

 

Kommentar verfassen