Editorial: Hallo Zukunft

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mit

Daniela Mertens
Mercy Ferrars

Nachdem wir in den letzten beiden Jahren im Oktober-Special unseren Fokus auf Halloween und Ängste gelegt haben, widmen wir uns in diesem Jahr einem Thema, das große Fragen an die Menschheit stellt. Die Faszination mit dem Morgen beschäftigt Philosophie, Theologie und Politik zugleich. Manche zweifeln sogar daran, dass es die Zukunft wirklich gibt. Andere wiederum verbringen ihr ganzes Leben damit, von ihr besessen zu sein.

Der Oktober ist traditionell der Monat, in dem wir zur Ruhe kommen. Die Blätter färben sich, fallen ab. Die Bäume bereiten sich auf die kalte Jahreszeit vor – so auch wir Menschen. Alles ist vergänglich. Und doch wissen wir, dass im Frühling alles wieder neu beginnen wird. Der nächste Frühling – auch der ist Zukunft.

Zukunft ist alles, was noch nicht ist. In dieser Sekunde liegt etwas noch in der Zukunft, in der nächsten ist es schon Gegenwart und noch einen Augenblick später Vergangenheit. Manches in der näheren Zukunft meinen wir schon zu kennen. In drei Monaten beginnt das neue Jahr. Der nächste Frühling wird kommen. Der Sommer. Das ist sicher. Aber wie genau sie verlaufen werden, wissen wir nicht.

Was ist mit der ferneren Zukunft? Wie wird sich das Klima entwickeln? Und die Technologie? Kann man noch Neues erfinden? Wie wird die Kommunikation in 20 Jahren aussehen? Wie der Arbeitsmarkt? Neue Konzepte in der Bildung müssen her, aber wird man sie auch zulassen? Wie werden wir uns fortbewegen? Was macht Künstliche Intelligenz mit uns? Sind in Autos, LKW, Bahnen und Bussen bald keine Fahrer*innen mehr nötig? Leben schon im Jahr 2050 Menschen auf dem Mars? Verbringen wir unsere Leben bald in einer Simulation? Fragen, zu denen Wissenschaftler*innen schon längst forschen und Modellrechnungen anstellen. Doch so sehr wir auch versuchen, alles zu beachten, es wird immer unbestimmte Größen und unbekannte Störfaktoren geben. Die Welt ist zu komplex. Sicher ist also nichts.

Wir hatten euch dazu aufgerufen, diesen Themenmonat „Zukunft“ mit uns zu gestalten. Ihr habt interessante Gedanken und Kurzgeschichten eingeschickt, von denen wir euch eine Auswahl im Rahmen unseres Specials präsentieren werden.

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Viel Spaß beim Lesen!
Die Ferrars & Fields Redaktion  

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