Kleine Hunde mit großen Ansprüchen

Früher hab ich mehr geschrieben.
Okay, das war gelogen. Aber der Dozent meines Literaturtheorieseminars hat gesagt, das wäre ein guter Anfang für einen Roman. Ich klaue es aber eigentlich nicht von ihm, sondern von einem meiner Mitstudierenden, die solche Sätze ganz nebenbei raushauen. Sie sagen auch Sachen wie: „Für Literaturwissenschaften interessiere ich mich, seitdem mich in der Schule die Faustlektüre so gefesselt hat.“ Was soll man dazu sagen, wie soll man da mithalten?

“Kunstbewegungen passieren da, wo Künstler* innen zusammenarbeiten” – #10kartists gegen den Algorithmus

“Kunstbewegungen passieren da, wo Künstler*innen zusammenarbeiten. Ich bin der toxischen Ego-Kultur überdrüssig. Die sozialen Medien haben ihren Algorithmus, der den Konsum ankurbelt, aber dafür müssen die Leute sich minderwertig fühlen. Also pushen sie Inhalte, die uns das Gefühl geben, minderwertig zu sein. Kunst gibt den Menschen ein gutes Gefühl!

Aus dem Leben einer Hochstaplerin

Immer öfter stoße ich auf den Begriff Impostor Syndrom. Erstmals 1987 von den Psychologinnen Pauline Clance und Suzanne Imes eingeführt, steigt die Popularität des Begriffes seitdem gravierend. Das Impostor Syndrom beschreibt das Gefühl, an den Erfolg nur durch Glück rangekommen zu sein, und die darauf zu schlussfolgernde Angst, von anderen als Hochstapler*in entlarvt zu werden.

Auftakt zur Angst: Serien und Filme für die dunkle Jahreszeit

Auftakt zur Angst. Wir haben unsere Lieblingsserien und -filme für die dunkle Jahreszeit zusammengetragen.

Judith Butlers Appell an manische Liebe in „The Force of Nonviolence”

Anfang dieses Jahres veröffentlichte die amerikanische Philosophin und Sozialtheoretikerin Judith Butler ihr neues Buch „The Force of Nonviolence: An Ethico-Political Bind“. Dabei greift Butler auf ihre frühere Arbeit über Psychoanalyse und ihre Vorträge über Trauerfähigkeit zurück und entwickelt ein starkes idealistisches Argument für eine gewaltfreie Weltstruktur.