Eine queere Lesart vom ‚Großen Gatsby‘

Der Große Gatsby von F. Scott Fitzgerald ist sicherlich keine Neuentdeckung in der weiten Welt der literarischen Wunderwerke. Jedoch wirkt die Geschichte meist auf eine sehr oberflächliche Art und Weise, da viele Interpretationen sich an der Liebesgeschichte Gatsby‘s und der Sehnsucht nach Geld aufhängen. Der Glanz der Dinge, die unerfüllten Wünsche nach Liebe… man wird geradezu geblendet von der pompösen Lebensweise der goldenen Zwanziger. Aber auch unter der vergoldeten Oberfläche ist so einiges zu entdecken, wenn man weiß, wo und wie man danach sucht.

Von der „Gleichheit“ in der „Vielfalt“: Die Notwendigkeit eines post-essentialistischen Umdenkens der menschlichen Natur

Demokratische Gleichheit ist ein humanistisches Ideal, welches wir der menschlichen Natur als Gesellschaft extrinsisch, also von außen, zuweisen wollen. Einfacher gesagt bedeutet das schlicht, dass wir trotz unserer Unterschiede Anspruch auf gleiche Rechte, gleichen Respekt und gleiche Chancen haben.

‚Welcome to Chechnya‘: Wo queer sein den Tod bedeutet [Rezension]

Anfang 2017 erschütterte die Nachricht von der systematischen Verfolgung homosexueller Menschen im stark konservativen Tschetschenien. "Welcome to Chechnya" heißt der 107 Minuten lange Dokumentarfilm von David France, der diesen grausamen Alltag auffängt und wieder an die breite Öffentlichkeit bringt. Eine Rezension.