Judith Butlers Appell an manische Liebe in „The Force of Nonviolence”

Anfang dieses Jahres veröffentlichte die amerikanische Philosophin und Sozialtheoretikerin Judith Butler ihr neues Buch "The Force of Nonviolence: An Ethico-Political Bind". Dabei greift Butler auf ihre frühere Arbeit über Psychoanalyse und ihre Vorträge über Trauerfähigkeit zurück und entwickelt ein starkes idealistisches Argument für eine gewaltfreie Weltstruktur.

“Ich trage diesen Schmerz in mir, die ganze Zeit. Mein ganzes Leben lang“—BoJack und die unaufhörliche Suche nach dem Glück

Die Adult-Animationsserie 'BoJack Horseman' ist dieses Jahr in ihre finale Staffel gegangen. Die Serie geht durch ihre Darstellung von Drogenabhängigkeit und Depression ganz besonders am Herz. Eine Liebeserklärung an BoJack.

Architektur und Ideologie (3): Die Psychopathologie des Hochhauses

In J.G. Ballard’s 1975 erschienenem Roman High-Rise verfällt eine Mikrogesellschaft in einem gigantischen Wohnturm langsam, aber sicher einem animalischen Anarchismus. Dabei sind die psychopathologischen Effekte der Mieter*innen eng mit der Bauweise und dem Eigenleben des Hochhauses verschlungen.

Architektur und Ideologie (2): Planstädte, Berliner Mietskasernen und verlassene Orte

Heutzutage fegt die Gentrifizierung durch Berlin und macht zwar Häuser und Bezirke gleich, aber nicht die gespaltene Gesellschaft. Statt Abschaffung der Klassengesellschaft die Verdrängung der Armut: Früher in der Mietskaserne, heute im Plattenbau.

Architektur und Ideologie (1): Was ist Architektur?

Architektur ist weder reines Bauen noch reine bildende Kunst. Sie liegt irgendwo in der Mitte zwischen Menschen, Ideologien und der Kunst. Dabei ist sie immer ein direkter Ausdruck der Zeit, in der sie errichtet wird und des anthropologischen Verständnisses, welchem sie sich verpflichtet. Was ist es also in der Beziehung zwischen Architektur und Gesellschaft, was so einzigartig ist?