Der Mann im Hohen Schloss: Hitlergruß statt Freiheitsstatue

Der Mann im Hohen Schloss befasst sich mit einer alternativen Realität, in welcher die Nationalsozialisten den Krieg gewonnen haben und befasst sich mit Fragen von Ideologiekritik über das Multiversum hin zur kritischen Betrachtung der Realität. Alt-History aufs Feinste.

Kleine Hunde mit großen Ansprüchen

Früher hab ich mehr geschrieben. Okay, das war gelogen. Aber der Dozent meines Literaturtheorieseminars hat gesagt, das wäre ein guter Anfang für einen Roman. Ich klaue es aber eigentlich nicht von ihm, sondern von einem meiner Mitstudierenden, die solche Sätze ganz nebenbei raushauen. Sie sagen auch Sachen wie: „Für Literaturwissenschaften interessiere ich mich, seitdem mich in der Schule die Faustlektüre so gefesselt hat.“ Was soll man dazu sagen, wie soll man da mithalten?

3 dystopische (Sci-Fi-)Serien für die tägliche Realitätsflucht im Lockdown

Wir befinden uns schon im vierten Lockdownmonat und wünschen uns im Moment nichts sehnlicher, als unserer Realität zu entfliehen. Zumindest geht es unserer Autorin so. Die Good News: Mit diesen drei Serien gelingt es uns zumindest temporär.

Rezension: „Ein wirklich erstaunliches Ding“ von Hank Green

Auf dem Heimweg von der Arbeit fällt April May eine besondere Statue auf. Ein virales Video später wird aus der unterbezahlten Grafikdesignerin ein gefragter Internetstar. In "Ein wirklich erstaunliches Ding" reflektiert Hank Green, was soziale Medien mit uns und unserem Leben anstellen.

Zwischen Grauen und Tragödie: The Descent – Eine Horrorgeschichte als Metapher

In diesem Artikel beschäftigt sich unsere Autorin mit der Bedeutung hinter Neil Marshalls Horrorfilm "The Descent" und begibt sich dabei in tiefe Abgründe.

Judith Butlers Appell an manische Liebe in „The Force of Nonviolence”

Anfang dieses Jahres veröffentlichte die amerikanische Philosophin und Sozialtheoretikerin Judith Butler ihr neues Buch "The Force of Nonviolence: An Ethico-Political Bind". Dabei greift Butler auf ihre frühere Arbeit über Psychoanalyse und ihre Vorträge über Trauerfähigkeit zurück und entwickelt ein starkes idealistisches Argument für eine gewaltfreie Weltstruktur.

“Ich trage diesen Schmerz in mir, die ganze Zeit. Mein ganzes Leben lang“—BoJack und die unaufhörliche Suche nach dem Glück

Die Adult-Animationsserie 'BoJack Horseman' ist dieses Jahr in ihre finale Staffel gegangen. Die Serie geht durch ihre Darstellung von Drogenabhängigkeit und Depression ganz besonders am Herz. Eine Liebeserklärung an BoJack.

Architektur und Ideologie (3): Die Psychopathologie des Hochhauses

In J.G. Ballard’s 1975 erschienenem Roman High-Rise verfällt eine Mikrogesellschaft in einem gigantischen Wohnturm langsam, aber sicher einem animalischen Anarchismus. Dabei sind die psychopathologischen Effekte der Mieter*innen eng mit der Bauweise und dem Eigenleben des Hochhauses verschlungen.

Architektur und Ideologie (2): Planstädte, Berliner Mietskasernen und verlassene Orte

Heutzutage fegt die Gentrifizierung durch Berlin und macht zwar Häuser und Bezirke gleich, aber nicht die gespaltene Gesellschaft. Statt Abschaffung der Klassengesellschaft die Verdrängung der Armut: Früher in der Mietskaserne, heute im Plattenbau.