Feminismus und Norm

Der Fem­i­nis­mus erken­nt, dass es schwierig ist, men­schliche Gesellschaften vom Gebrauch von Nor­men und Regeln abzuwen­den. Eine Strate­gie beste­ht darin, den Inhalt dieser Nor­men so umzu­for­men, dass sie für kein Indi­vidu­um nachteilig wirken. Aber ein­er solchen Umfor­mung geht das Großpro­jekt der kul­turellen Aufk­lärung zuvor.

Berlin-Pankow: Hundekuscheln und intersektionaler Feminismus in Deutschlands erstem Hundecafé (#6)

In einem Wohlfühlcafé in Berlin-Pankow trifft inter­sek­tionaler Fem­i­nis­mus auf Lei­den­schaft für Hunde. Die Berliner­in­nen Clau­dia Beck­ert und Nadine Seyf­fert haben Deutsch­lands erstes Hun­de­café eröffnet. Dabei set­zen sie nicht nur auf eine Begeg­nungsstätte für Hundebesitzer*innen und Hun­de­fans, son­dern auch auf die Ver­net­zung mit anderen FLINTA*-Gründer*innen. So schaf­fen sie einen inter­sek­tionalen Raum im his­torischen Nieder­schön­hausen, an dem man gar nicht anders kann, als sich angekom­men zu fühlen.

Feminism goes online — wie “safe” sind feministische online spaces wirklich?

FLINTA* sowie Per­so­n­en der BPoC Com­mu­ni­ty müssen auf­grund der patri­ar­chalen und ras­sis­tis­chen Struk­turen unser­er Gesellschaft in jeglichen Lebenssi­t­u­a­tio­nen mit Gewalt rech­nen. In sozialen Net­zw­erken sollen Hash­tags wie #textmewheny­ourhome, #reclaimthestreets und #stopasian­hate auf die misog­y­nen und ras­sis­tis­chen Struk­turen unser­er Gesellschaft sowie den daraus resul­tieren­den Gewalt­tat­en aufmerk­sam machen. Die Notwendigkeit nach mehr Sicher­heit im Netz sowie im öffentlichen Raum für Frauen und nicht-binäre Per­so­n­en ist jedoch unbe­stre­it­bar. Inwiefern kön­nen also soziale Medi­en fem­i­nis­tis­che Safe Spaces bieten? Durch wen oder was wer­den Safe Spaces erst notwendig oder gefährdet? Und was genau sind eigentlich Safe Spaces? 

Und endlich gibt es eine Formel fürs Verlieben

„Wofür bist du am dankbarsten?“, „Wärst du gerne berühmt?“, „Wann hast du das let­zte Mal geweint?“ – diese Fra­gen sollen unter anderem dafür sor­gen, dass völ­lig Fremde sich ineinan­der ver­lieben kön­nen. Unsere Autorin hat dies pro­biert, lei­der erfol­g­los. Warum an dem Exper­i­ment trotz­dem etwas dran ist. 

Wahltraut, die feministische Beraterin für Gleichstellungspolitik 

“WAHLTRAUT enthält 32 Fra­gen aus 12 The­men­bere­ichen, zu denen zum Beispiel die Lohn­lücke zwis­chen Män­nern und Frauen, die Abschaf­fung der Abtrei­bungspara­graphen im Strafge­set­zbuch, Außen­poli­tik, die Frauen berück­sichtigt aber auch Fra­gen run­dum Anti­ras­sis­mus und Inklu­sion gehören.” (Pressemit­teilung Wahltraut) 

“Don’t worry Mum, today I’m not walking alone” — Der Feministische Kampftag in Berlin

Am Fem­i­nis­tis­chen Kampf­tag war Fer­rars & Fields live bei der Demon­stra­tion vor der Europäis­chen Kom­mis­sion dabei, welche vom Bran­den­burg­er Tor über die Friedrich­straße und die Muse­um­sin­sel zog, und hat visuelle Ein­drücke gesammelt.

Eine queere Lesart vom ‘Großen Gatsby’

Der Große Gats­by von F. Scott Fitzger­ald ist sicher­lich keine Neuent­deck­ung in der weit­en Welt der lit­er­arischen Wun­der­w­erke. Jedoch wirkt die Geschichte meist auf eine sehr ober­fläch­liche Art und Weise, da viele Inter­pre­ta­tio­nen sich an der Liebesgeschichte Gatsby‘s und der Sehn­sucht nach Geld aufhän­gen. Der Glanz der Dinge, die uner­füll­ten Wün­sche nach Liebe… man wird ger­adezu geblendet von der pom­pösen Lebensweise der gold­e­nen Zwanziger. Aber auch unter der ver­gold­e­ten Ober­fläche ist so einiges zu ent­deck­en, wenn man weiß, wo und wie man danach sucht.

‘Welcome to Chechnya’: Wo queer sein den Tod bedeutet [Rezension]

Anfang 2017 erschüt­terte die Nachricht von der sys­tem­a­tis­chen Ver­fol­gung homo­sex­ueller Men­schen im stark kon­ser­v­a­tiv­en Tschetsche­nien. “Wel­come to Chech­nya” heißt der 107 Minuten lange Doku­men­tarfilm von David France, der diesen grausamen All­t­ag auf­fängt und wieder an die bre­ite Öffentlichkeit bringt. Eine Rezension. 

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