Und endlich gibt es eine Formel fürs Verlieben

„Wofür bist du am dankbarsten?“, „Wärst du gerne berühmt?“, „Wann hast du das let­zte Mal geweint?“ – diese Fra­gen sollen unter anderem dafür sor­gen, dass völ­lig Fremde sich ineinan­der ver­lieben kön­nen. Unsere Autorin hat dies pro­biert, lei­der erfol­g­los. Warum an dem Exper­i­ment trotz­dem etwas dran ist. 

Getting Older

Dreißig ist ein Moment, der sicht­bar macht, was ich eigentlich selb­st gerne erre­icht hätte, was mir nicht gelun­gen ist, was mir fehlt. Es ist die Zwis­chen­summe mein­er ersten drei Jahrzehnte, ein biss­chen Bilanz ziehen — murks, unan­genehm, wenn man mich fragt. Eine Dead­line zum Erwach­sen­wer­den, nur dass ich mich aus­nahm­sweise schon ein halbes Jahr vorher stressen lasse. Dabei hätte ich ger­ade das gerne prokrastiniert. 

Kleine Hunde mit großen Ansprüchen

Früher hab ich mehr geschrieben.
Okay, das war gel­o­gen. Aber der Dozent meines Lit­er­atur­the­o­riesem­i­nars hat gesagt, das wäre ein guter Anfang für einen Roman. Ich klaue es aber eigentlich nicht von ihm, son­dern von einem mein­er Mit­studieren­den, die solche Sätze ganz neben­bei raushauen. Sie sagen auch Sachen wie: „Für Lit­er­atur­wis­senschaften inter­essiere ich mich, seit­dem mich in der Schule die Faustlek­türe so gefes­selt hat.“ Was soll man dazu sagen, wie soll man da mithalten?

Please Don’t Leave: Verlustangst

“Aber ich bin schon so tief in mir selb­st ver­sunken, ich bin schon so eins gewor­den mit meinem Felsen in der Bran­dung, im wogen­den Meer ver­sunken, im Vaku­um erstickt. Ich bin schon so weit weg, dass ich nicht mehr zurück­kom­men kann. Nicht zu ihm, nicht zu schö­nen Din­gen. Und meine Angst flüstert mir so süße Dinge ins Ohr, so vielver­sprechend, so sicher.”

Aus dem Leben einer Hochstaplerin

Immer öfter stoße ich auf den Begriff Impos­tor Syn­drom. Erst­mals 1987 von den Psy­chologin­nen Pauline Clance und Suzanne Imes einge­führt, steigt die Pop­u­lar­ität des Begriffes seit­dem gravierend. Das Impos­tor Syn­drom beschreibt das Gefühl, an den Erfolg nur durch Glück rangekom­men zu sein, und die darauf zu schlussfol­gernde Angst, von anderen als Hochstapler*in ent­larvt zu werden.

“Ich trage diesen Schmerz in mir, die ganze Zeit. Mein ganzes Leben lang”—BoJack und die unaufhörliche Suche nach dem Glück

Die Adult-Ani­ma­tion­sserie ‘BoJack Horse­man’ ist dieses Jahr in ihre finale Staffel gegan­gen. Die Serie geht durch ihre Darstel­lung von Dro­gen­ab­hängigkeit und Depres­sion ganz beson­ders am Herz. Eine Liebe­serk­lärung an BoJack. 

ARTS & CULTURE MAGAZINE
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