Judith Butlers Appell an manische Liebe in „The Force of Nonviolence”

Anfang dieses Jahres veröf­fentlichte die amerikanis­che Philosophin und Sozialthe­o­retik­erin Judith But­ler ihr neues Buch “The Force of Non­vi­o­lence: An Ethico-Polit­i­cal Bind”. Dabei greift But­ler auf ihre frühere Arbeit über Psy­cho­analyse und ihre Vorträge über Trauer­fähigkeit zurück und entwick­elt ein starkes ide­al­is­tis­ches Argu­ment für eine gewalt­freie Weltstruktur.

Von der “Gleichheit” in der “Vielfalt”: Die Notwendigkeit eines post-essentialistischen Umdenkens der menschlichen Natur

Demokratis­che Gle­ich­heit ist ein human­is­tis­ches Ide­al, welch­es wir der men­schlichen Natur als Gesellschaft extrin­sisch, also von außen, zuweisen wollen. Ein­fach­er gesagt bedeutet das schlicht, dass wir trotz unser­er Unter­schiede Anspruch auf gle­iche Rechte, gle­ichen Respekt und gle­iche Chan­cen haben.

Die philosophischen Implikationen der Coronakrise

Langsam wer­den Richtlin­ien und Kon­tak­tver­bote gelock­ert — es scheint fast, als sei die Pan­demie gemeis­tert. Doch die Coro­na-Krise wird schw­er­wiegende Fra­gen über Demokratie, Glob­al­isierung und Machtverteilung aufw­er­fen — so Dr. Moritz Kirch­n­er im neusten Beitrag auf Fer­rars & Fields.

Psychosomatik—eine Antwort auf Dualismus von Körper und Geist in der Moderne?

Im kon­tem­porären Zen­traleu­ropa und vor allem in Deutsch­land scheint es ein dual­is­tis­ches Ver­ständ­nis von Kör­p­er und Geist zu geben, welch­es ein­er alten philosophis­chen Stre­it­frage beipflichtet. Das zeigt sich beispiel­sweise in der Gegenüber­stel­lung von Schul­medi­zin und Psy­cholo­gie. Die Psy­cho­so­matik arbeit­et als Wis­senschaft an der Schnittstelle zwis­chen Kör­p­er und Geist. Kann sie wom­öglich eine Antwort auf ein antikes philosophis­ches Grund­prob­lem bieten?

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