ESSAYS

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    Dreißig ist ein Moment, der sicht­bar macht, was ich eigentlich selb­st gerne erre­icht hätte, was mir nicht gelun­gen ist, was mir fehlt. Es ist die Zwis­chen­summe mein­er ersten drei Jahrzehnte, ein biss­chen Bilanz ziehen — murks, unan­genehm, wenn man mich fragt. Eine Dead­line zum Erwach­sen­wer­den, nur dass ich mich aus­nahm­sweise schon ein halbes Jahr vorher stressen lasse. Dabei hätte ich ger­ade das gerne prokrastiniert. 

    6. Sep­tem­ber 2021
    Kleine Hunde mit großen Ansprüchen

    Früher hab ich mehr geschrieben. Okay, das war gel­o­gen. Aber der Dozent meines Lit­er­atur­the­o­riesem­i­nars hat gesagt, das wäre ein guter Anfang für einen Roman. Ich klaue es aber eigentlich nicht von ihm, son­dern von einem mein­er Mit­studieren­den, die solche Sätze ganz neben­bei raushauen. Sie sagen auch Sachen wie: „Für Lit­er­atur­wis­senschaften inter­essiere ich mich, seit­dem mich in der Schule die Faustlek­türe so gefes­selt hat.“ Was soll man dazu sagen,…

    7. März 2021
    Please Don’t Leave: Verlustangst

    “Aber ich bin schon so tief in mir selb­st ver­sunken, ich bin schon so eins gewor­den mit meinem Felsen in der Bran­dung, im wogen­den Meer ver­sunken, im Vaku­um erstickt. Ich bin schon so weit weg, dass ich nicht mehr zurück­kom­men kann. Nicht zu ihm, nicht zu schö­nen Din­gen. Und meine Angst flüstert mir so süße Dinge ins Ohr, so vielver­sprechend, so sicher.”

    27. Okto­ber 2020
    Ausgerechnet Halloween

    Aus­gerech­net Hal­loween muss Marie zum ersten Mal den für sie gruselig­sten Bere­ich der Klinik betreten, um eine Akte zu holen. Doch in der Patholo­gie warten nicht nur Leichen und Ges­tank, son­dern auch Sam, der seit Monat­en ein Auge auf sie gewor­fen hat.

    25. Okto­ber 2020
    Aus dem Leben einer Hochstaplerin

    Immer öfter stoße ich auf den Begriff Impos­tor Syn­drom. Erst­mals 1987 von den Psy­chologin­nen Pauline Clance und Suzanne Imes einge­führt, steigt die Pop­u­lar­ität des Begriffes seit­dem gravierend. Das Impos­tor Syn­drom beschreibt das Gefühl, an den Erfolg nur durch Glück rangekom­men zu sein, und die darauf zu schlussfol­gernde Angst, von anderen als Hochstapler*in ent­larvt zu werden.

    21. Okto­ber 2020
    Vertrauter Weg

    Im The­men­monat Angst posten wir neben Artikeln auch andere Lit­er­atur-For­mate. Heute: “Ver­trauter Weg”, ein Gedicht von Esther Bartke.

    18. Okto­ber 2020
    Liebeszwang des freien Marktes

    Welchen Stel­len­wert hat die Liebe im späten Kap­i­tal­is­mus? Mona Schlacht­en­rodt über Het­ero­nor­ma­tiv­ität, Dopamin und die wirtschaftlichen Imp­lika­tio­nen von Partnerwahl.

    28. Juni 2020
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