Architektur und Ideologie (3): Die Psychopathologie des Hochhauses

In J.G. Ballard’s 1975 erschienenem Roman High-Rise verfällt eine Mikrogesellschaft in einem gigantischen Wohnturm langsam, aber sicher einem animalischen Anarchismus. Dabei sind die psychopathologischen Effekte der Mieter*innen eng mit der Bauweise und dem Eigenleben des Hochhauses verschlungen.

Architektur und Ideologie (2): Planstädte, Berliner Mietskasernen und verlassene Orte

Heutzutage fegt die Gentrifizierung durch Berlin und macht zwar Häuser und Bezirke gleich, aber nicht die gespaltene Gesellschaft. Statt Abschaffung der Klassengesellschaft die Verdrängung der Armut: Früher in der Mietskaserne, heute im Plattenbau.

Architektur und Ideologie (1): Was ist Architektur?

Architektur ist weder reines Bauen noch reine bildende Kunst. Sie liegt irgendwo in der Mitte zwischen Menschen, Ideologien und der Kunst. Dabei ist sie immer ein direkter Ausdruck der Zeit, in der sie errichtet wird und des anthropologischen Verständnisses, welchem sie sich verpflichtet. Was ist es also in der Beziehung zwischen Architektur und Gesellschaft, was so einzigartig ist?

Wie das Panoptikum Gefängnisse auf der ganzen Welt inspirierte

Das Panoptikum wäre schließlich zum architektonischen Abbild der Verschiebung der Machtstrukturen, die sich im politischen und sozialen Bereich vollzog, geworden, wäre es wirklich nach Benthams Entwürfen umgesetzt worden. Der Vorreiter Big Brothers inspirierte Strafanstalten auf der ganzen Welt.

10 Orte, an denen man zeitgenössische Architektur in Berlin bewundern kann (Teil 1)

Berlin ist eine Stadt der Gegensätze. Auch ihre Architektur ist gegensätzlich, chaotisch und dabei stets Zeitzeugnis der historischen Entwicklung von Ort und Zeit. In dieser Artikelserie macht sich unsere Autorin und Fotografin auf Tour, um drei verschiedene Stilrichtungen der Berliner Architekturgeschichte zu dokumentieren. In dieser Folge: Zeitgenössische Architektur (1)