Bärchenwurst, Kunst & Klassismus. Ein Essay aus dem Prekariat

“Ich bin Lyrik­er und Philosoph. Das heißt, ich räume in einem Super­markt Wurst in Regale. Auf ein­er der Wurst­pack­un­gen ste­ht Kinder­gesicht­pastete. Kein Fugen‑s. Lyrisch.” Unser Autor über die Ver­flech­tung von Brotjobs, Kun­st und Klassismus. 

3 berühmte philosophische Gedankenexperimente zu Künstlicher Intelligenz, die Du kennen solltest

Sind simulierte Erfahrun­gen echt? Kann ein Com­put­er träu­men? Worin unter­schei­den sich tech­nol­o­gis­che Wesen von tech­nol­o­gisierten Men­schen? 3 Gedanken­ex­per­i­mente aus der Philoso­phie geben Antworten. 

Onlineshopping, Covid 19 & Weihnachten – im Zwiespalt mit dem ökologischen Gewissen?

Im Win­ter gibt es nichts Schöneres, als durch die Wei­h­nachtsmärk­te zu schlen­dern, Glüh­wein zu trinken und Teelichter, Getöpfertes und anderen Schnickschnack zu erwer­ben. Doch während ein­er glob­alen Pan­demie ist das klas­sis­che Wei­h­nacht­shop­ping lei­der risikobe­haftet, denn auch Covid-19 ist ein Fan von dicht gedrängten Men­schenansamm­lun­gen. Also kaufen wir unsere Geschenke dieses Jahr online — doch wie schädlich ist Onli­neshop­ping für unseren Plan­eten? Unsere Autorin geht der Sache mal genauer auf den Grund. 

Die Angst vor dem Zufall. Eine Einordnung von Verschwörungserzählungen

Die Angst vor dem Zufall: Ein umfassender Blick auf die Entste­hung und innere Logik von Verschwörungserzählungen.

Architektur und Ideologie (3): Die Psychopathologie des Hochhauses

In J.G. Ballard’s 1975 erschienen­em Roman High-Rise ver­fällt eine Mikro­ge­sellschaft in einem gigan­tis­chen Wohn­turm langsam, aber sich­er einem ani­malis­chen Anar­chis­mus. Dabei sind die psy­chopathol­o­gis­chen Effek­te der Mieter*innen eng mit der Bauweise und dem Eigen­leben des Hochhaus­es verschlungen.

Architektur und Ideologie (1): Was ist Architektur?

Architek­tur ist wed­er reines Bauen noch reine bildende Kun­st. Sie liegt irgend­wo in der Mitte zwis­chen Men­schen, Ide­olo­gien und der Kun­st. Dabei ist sie immer ein direk­ter Aus­druck der Zeit, in der sie errichtet wird und des anthro­pol­o­gis­chen Ver­ständ­niss­es, welchem sie sich verpflichtet. Was ist es also in der Beziehung zwis­chen Architek­tur und Gesellschaft, was so einzi­gar­tig ist? 

Denken im Wandel: Postkoloniale Diskurse der Gegenwart

Es ist nun etwa 10 Wochen her, dass George Floyd von US-amerikanis­chen Polizis­ten ermordet wurde. In den let­zten zwei Monat­en wurde sich sol­i­darisiert, demon­stri­ert und vieles neu gedacht. Zeit also für ein Zwis­chen­faz­it. Wie ste­ht es um postkolo­niale Gegenwartsdiskurse? 

“Notstände in Pflege und anderen Berufen müssen nicht erst sichtbar gemacht werden. Sie sind bereits sichtbar, aber wir müssen Hinschauen lernen”

“Als ich auf einem mein­er isolierten Spaziergänge durch die Nach­barschaft flaniere, hallt es um 18 Uhr plöt­zlich von eini­gen Balko­nen: kollek­tives Beklatschen der Sys­tem­rel­e­van­ten.” Eine Momentaufnahme. 

ARTS & CULTURE MAGAZINE
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