Diese Bioutopie kennt keine Krankheiten mehr

Kia Kawa­has dystopis­ch­er Sci­ence-Fic­tion Roman “End­sta­tion – die Passep­a­rtout-Files” (erschienen 2021 bei Polarise) spielt gegen Ende des 22. Jahrhun­derts. In ihrer Bioutopie wer­den die Men­schen im Schnitt 140 Jahre alt, Krankheit­en aus­gerot­tet, und die Gesellschaft erre­icht einen utopis­chen Gesund­heit­szu­s­tand. Doch immer wieder fall­en Men­schen aus unerk­lär­lichen Grün­den ins Koma – ob jung oder alt, reich oder arm. 

Kleine Hunde mit großen Ansprüchen

Früher hab ich mehr geschrieben.
Okay, das war gel­o­gen. Aber der Dozent meines Lit­er­atur­the­o­riesem­i­nars hat gesagt, das wäre ein guter Anfang für einen Roman. Ich klaue es aber eigentlich nicht von ihm, son­dern von einem mein­er Mit­studieren­den, die solche Sätze ganz neben­bei raushauen. Sie sagen auch Sachen wie: „Für Lit­er­atur­wis­senschaften inter­essiere ich mich, seit­dem mich in der Schule die Faustlek­türe so gefes­selt hat.“ Was soll man dazu sagen, wie soll man da mithalten?

Vertrauter Weg

Im The­men­monat Angst posten wir neben Artikeln auch andere Lit­er­atur-For­mate. Heute: “Ver­trauter Weg”, ein Gedicht von Esther Bartke.

Judith Butlers Appell an manische Liebe in „The Force of Nonviolence”

Anfang dieses Jahres veröf­fentlichte die amerikanis­che Philosophin und Sozialthe­o­retik­erin Judith But­ler ihr neues Buch “The Force of Non­vi­o­lence: An Ethico-Polit­i­cal Bind”. Dabei greift But­ler auf ihre frühere Arbeit über Psy­cho­analyse und ihre Vorträge über Trauer­fähigkeit zurück und entwick­elt ein starkes ide­al­is­tis­ches Argu­ment für eine gewalt­freie Weltstruktur.

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