Getting Older

Dreißig ist ein Moment, der sicht­bar macht, was ich eigentlich selb­st gerne erre­icht hätte, was mir nicht gelun­gen ist, was mir fehlt. Es ist die Zwis­chen­summe mein­er ersten drei Jahrzehnte, ein biss­chen Bilanz ziehen — murks, unan­genehm, wenn man mich fragt. Eine Dead­line zum Erwach­sen­wer­den, nur dass ich mich aus­nahm­sweise schon ein halbes Jahr vorher stressen lasse. Dabei hätte ich ger­ade das gerne prokrastiniert. 

The Handmaid’s Tale (4): Slaughter the Beast

Seit drei Staffeln kämpft June gegen das Regime in Gilead, das sie zur Hand­maid ver­sklavt und als Men­schen nieder­er Klasse erachtet. Doch in Staffel 4 kip­pen endlich die Machtver­hält­nisse. Wie erge­ht es June in dieser neuen Welt?

Das Ende der Black Lightning Ära

Black Light­ning, obwohl Teil des Arrow­verse, unter­schei­det sich von seinen Schwest­erse­rien dadurch, dass nicht nur Held*innen und Schurk*innen die Geschichte dominieren, son­dern auch die Real­ität von Ras­sis­mus und Polizeiko­r­rup­tion in den Vere­inigten Staat­en, der Zusam­men­halt ein­er starken Schwarzen Com­mu­ni­ty und die Schön­heit im Wan­del. Es ist die Art von Serie, die man sich gerne anschaut, auch wenn keine über­men­schlichen Kräfte im Spiel sind. 

4 Orte, an denen man zeitgenössische Architektur in Berlin bewundern kann (Teil 2)

Berlin ist eine Stadt der Gegen­sätze. Auch ihre Architek­tur ist gegen­sät­zlich, chao­tisch und dabei stets Zeitzeug­nis der his­torischen Entwick­lung von Ort und Zeit. In dieser Artikelserie macht sich unsere Autorin und Fotografin auf Tour, um drei ver­schiedene Stil­rich­tun­gen der Berlin­er Architek­turgeschichte zu doku­men­tieren. In dieser Folge: Zeit­genös­sis­che Architek­tur (2)

Please Don’t Leave: Verlustangst

“Aber ich bin schon so tief in mir selb­st ver­sunken, ich bin schon so eins gewor­den mit meinem Felsen in der Bran­dung, im wogen­den Meer ver­sunken, im Vaku­um erstickt. Ich bin schon so weit weg, dass ich nicht mehr zurück­kom­men kann. Nicht zu ihm, nicht zu schö­nen Din­gen. Und meine Angst flüstert mir so süße Dinge ins Ohr, so vielver­sprechend, so sicher.”

Judith Butlers Appell an manische Liebe in „The Force of Nonviolence”

Anfang dieses Jahres veröf­fentlichte die amerikanis­che Philosophin und Sozialthe­o­retik­erin Judith But­ler ihr neues Buch “The Force of Non­vi­o­lence: An Ethico-Polit­i­cal Bind”. Dabei greift But­ler auf ihre frühere Arbeit über Psy­cho­analyse und ihre Vorträge über Trauer­fähigkeit zurück und entwick­elt ein starkes ide­al­is­tis­ches Argu­ment für eine gewalt­freie Weltstruktur.

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