Warum eigentlich Pride? — Von der tödlichsten aller Todsünden

“Wenn wir als queere Men­schen ohne­hin schon von der Kirche und einem erhe­blichen Teil der Gesellschaft als Sünder*innen betra­chtet wer­den, kön­nen wir genau­so gut das Nar­ra­tiv übernehmen und in ein­er selb­ster­mächti­gen­den Weise umgestal­ten. Wir wis­sen schließlich wie befreiend es ist, sich über die erlernte Scham zu erheben und zu sündi­gen. Warum uns dann nicht gle­ich der tödlich­sten aller Tod­sün­den hingeben und im Stillen sowie in aller Öffentlichkeit unsere eigene Lobpreisung verkünden?”

Kleine Hunde mit großen Ansprüchen

Früher hab ich mehr geschrieben.
Okay, das war gel­o­gen. Aber der Dozent meines Lit­er­atur­the­o­riesem­i­nars hat gesagt, das wäre ein guter Anfang für einen Roman. Ich klaue es aber eigentlich nicht von ihm, son­dern von einem mein­er Mit­studieren­den, die solche Sätze ganz neben­bei raushauen. Sie sagen auch Sachen wie: „Für Lit­er­atur­wis­senschaften inter­essiere ich mich, seit­dem mich in der Schule die Faustlek­türe so gefes­selt hat.“ Was soll man dazu sagen, wie soll man da mithalten?

Liebeszwang des freien Marktes

Welchen Stel­len­wert hat die Liebe im späten Kap­i­tal­is­mus? Mona Schlacht­en­rodt über Het­ero­nor­ma­tiv­ität, Dopamin und die wirtschaftlichen Imp­lika­tio­nen von Partnerwahl.

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