Aufklärung gegen Verklärung: Schluss mit der Romantik. Keine Kinder sind auch eine Wahl

Auch heute gel­ten Frauen ohne Kinder­wun­sch noch als Abwe­ichung ein­er, so scheint es, natür­lichen Dis­po­si­tion. Dabei umgibt gebährfähige Men­schen seit jeher sowohl Mythos als auch Pathos. Bei­des ist kul­turell gewach­sen. Die Überzeu­gung, dass Mut­ter­schaft in Frauen angelegt sei, ist ein Kon­trollmech­a­nis­mus durch Staat und Kirche, welch­er Selb­st­bes­tim­mungsrechte unter­gräbt und muss als solch­er sicht­bar gemacht werden. 

Und endlich gibt es eine Formel fürs Verlieben

„Wofür bist du am dankbarsten?“, „Wärst du gerne berühmt?“, „Wann hast du das let­zte Mal geweint?“ – diese Fra­gen sollen unter anderem dafür sor­gen, dass völ­lig Fremde sich ineinan­der ver­lieben kön­nen. Unsere Autorin hat dies pro­biert, lei­der erfol­g­los. Warum an dem Exper­i­ment trotz­dem etwas dran ist. 

Getting Older

Dreißig ist ein Moment, der sicht­bar macht, was ich eigentlich selb­st gerne erre­icht hätte, was mir nicht gelun­gen ist, was mir fehlt. Es ist die Zwis­chen­summe mein­er ersten drei Jahrzehnte, ein biss­chen Bilanz ziehen — murks, unan­genehm, wenn man mich fragt. Eine Dead­line zum Erwach­sen­wer­den, nur dass ich mich aus­nahm­sweise schon ein halbes Jahr vorher stressen lasse. Dabei hätte ich ger­ade das gerne prokrastiniert. 

Please Don’t Leave: Verlustangst

“Aber ich bin schon so tief in mir selb­st ver­sunken, ich bin schon so eins gewor­den mit meinem Felsen in der Bran­dung, im wogen­den Meer ver­sunken, im Vaku­um erstickt. Ich bin schon so weit weg, dass ich nicht mehr zurück­kom­men kann. Nicht zu ihm, nicht zu schö­nen Din­gen. Und meine Angst flüstert mir so süße Dinge ins Ohr, so vielver­sprechend, so sicher.”

Schränkt sexualisierte Gewalt die Kunstfreiheit ein—und sollte sie das?

Im KiWi-Ver­lag hat Ramm­stein-Sänger Till Lin­de­mann eine frag­würdi­ge Samm­lung von Gedicht­en veröf­fentlicht. Kun­st­frei­heit oder Gewaltver­her­rlichung? Eine Analyse.

“Notstände in Pflege und anderen Berufen müssen nicht erst sichtbar gemacht werden. Sie sind bereits sichtbar, aber wir müssen Hinschauen lernen”

“Als ich auf einem mein­er isolierten Spaziergänge durch die Nach­barschaft flaniere, hallt es um 18 Uhr plöt­zlich von eini­gen Balko­nen: kollek­tives Beklatschen der Sys­tem­rel­e­van­ten.” Eine Momentaufnahme. 

Der schöne schottische Westen: Fünf Ideen für einen zauberhaften Kurztrip nach Glasgow

Glas­gow und die schot­tis­che Westküste—ein Ort der Poe­sie, der Natur, der Kun­st und der Architek­tur. Unsere Autorin nimmt euch mit an die schön­sten Sta­tio­nen ihrer Kurztrips in eines der magis­chsten Län­der Europas. 

ARTS & CULTURE MAGAZINE
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