Architektur und Ideologie (2): Planstädte, Berliner Mietskasernen und verlassene Orte

Heutzutage fegt die Gentrifizierung durch Berlin und macht zwar Häuser und Bezirke gleich, aber nicht die gespaltene Gesellschaft. Statt Abschaffung der Klassengesellschaft die Verdrängung der Armut: Früher in der Mietskaserne, heute im Plattenbau.

Architektur und Ideologie (1): Was ist Architektur?

Architektur ist weder reines Bauen noch reine bildende Kunst. Sie liegt irgendwo in der Mitte zwischen Menschen, Ideologien und der Kunst. Dabei ist sie immer ein direkter Ausdruck der Zeit, in der sie errichtet wird und des anthropologischen Verständnisses, welchem sie sich verpflichtet. Was ist es also in der Beziehung zwischen Architektur und Gesellschaft, was so einzigartig ist?

Von der „Gleichheit“ in der „Vielfalt“: Die Notwendigkeit eines post-essentialistischen Umdenkens der menschlichen Natur

Demokratische Gleichheit ist ein humanistisches Ideal, welches wir der menschlichen Natur als Gesellschaft extrinsisch, also von außen, zuweisen wollen. Einfacher gesagt bedeutet das schlicht, dass wir trotz unserer Unterschiede Anspruch auf gleiche Rechte, gleichen Respekt und gleiche Chancen haben.

Die philosophischen Implikationen der Coronakrise

Langsam werden Richtlinien und Kontaktverbote gelockert - es scheint fast, als sei die Pandemie gemeistert. Doch die Corona-Krise wird schwerwiegende Fragen über Demokratie, Globalisierung und Machtverteilung aufwerfen - so Dr. Moritz Kirchner im neusten Beitrag auf Ferrars & Fields.