Diese Bioutopie kennt keine Krankheiten mehr

Kia Kawahas dystopischer Science-Fiction Roman "Endstation – die Passepartout-Files" (erschienen 2021 bei Polarise) spielt gegen Ende des 22. Jahrhunderts. In ihrer Bioutopie werden die Menschen im Schnitt 140 Jahre alt, Krankheiten ausgerottet, und die Gesellschaft erreicht einen utopischen Gesundheitszustand. Doch immer wieder fallen Menschen aus unerklärlichen Gründen ins Koma – ob jung oder alt, reich oder arm.

Judith Butlers Appell an manische Liebe in „The Force of Nonviolence”

Anfang dieses Jahres veröffentlichte die amerikanische Philosophin und Sozialtheoretikerin Judith Butler ihr neues Buch "The Force of Nonviolence: An Ethico-Political Bind". Dabei greift Butler auf ihre frühere Arbeit über Psychoanalyse und ihre Vorträge über Trauerfähigkeit zurück und entwickelt ein starkes idealistisches Argument für eine gewaltfreie Weltstruktur.

“Ich trage diesen Schmerz in mir, die ganze Zeit. Mein ganzes Leben lang“—BoJack und die unaufhörliche Suche nach dem Glück

Die Adult-Animationsserie 'BoJack Horseman' ist dieses Jahr in ihre finale Staffel gegangen. Die Serie geht durch ihre Darstellung von Drogenabhängigkeit und Depression ganz besonders am Herz. Eine Liebeserklärung an BoJack.

Das Chaos hinter der Maske—Haus des Geldes 4 [Rezension]

Die vierte Staffel von "Haus des Geldes" (La Casa de Papel) kam in der sozialen Isolation der letzten Monate genau richtig. Unsere Autorin über über den neusten Coup des Professors und den schmerzlichsten Serientod unserer Lieblingsfigur.

Von ewigen Astronauten und brennender Einsamkeit—City and Colour’s „A Pill for Loneliness“

In "A Pill for Loneliness" erzählt der kanadische Indie-Musiker und ehemalige Alexisonfire-Vokalist Dallas Green als City and Colour von der Einsamkeit und den Astronauten. Unsere Autorin über gewaltige Kriegsmetaphern, sphärischen Post-Rock und ausgebrannte Welten.