Utopie Mars

„Kli­maschutz zeigt: Wir kön­nen uns nur selb­st ret­ten, wenn wir alle ret­ten. Doch es fällt uns schw­er, unsere Priv­i­legien loszu­lassen, wenn wir schon unser ganzes Leben in ihnen ver­brin­gen. Der näch­ste logis­che Schritt, das näch­ste Priv­i­leg, ist für die Men­schheit also die Besied­lung des Mars, um nochmal ‘ganz neu anfan­gen zu kön­nen‘. Der rote Plan­et, von dem man einst annahm, er beherberge Leben, scheint nun unsere einzige Hoff­nung zu sein“, schreibt unsere Autorin. Entwürfe für die ersten Marsstädte gibt es schon, darunter die Haupt­stadt „Nüwa City“, präsen­tiert vom ABIBOO Architek­turstu­dio. Ein Einblick. 

Wer Wenn Nicht Wir

Schon heute ver­mark­ten wir uns um anzukom­men. Wir hal­ten unsere hard facts bere­it, um jed­erzeit das beste Bild von uns zu zeich­nen. Das schön­ste Leben, das ger­ade noch so unter “Wahrheit” durchge­ht. In diesem Sinne besucht der zukun­ftsweisende Pro­tag­o­nist unseres Gas­tau­tors eine beson­dere Agen­tur, die nicht nur Lebensläufe aufpoliert.

Future Nostalgia

Die Zukun­ft ist Gemein­schaft! Wo Men­schen zusam­menkom­men, um füreinan­der zu sor­gen, holen sie sich die Macht zurück, die sie zuvor dem Staat über­lassen haben. Wird es uns gelin­gen, den Indi­vid­u­al­is­mus zu über­winden? Unsere Autorin schreibt: “Anstelle ein­er radikalen Über­hol­ung der beste­hen­den Sys­teme stellen wir langsam Pro­gramme, Ide­olo­gien, Lebensstile und Ver­hal­tensweisen ein, die uns nicht mehr dienen”. 

‘E‑Motionen’: Virtuelle Realität und echte Gefühle

Fik­tive Wel­ten helfen uns also dabei, Gefüh­le zu ver­ar­beit­en, die vielle­icht noch in uns brodeln, Antworten und Zuflucht zu find­en, aber auch Gefüh­le zu “ler­nen”. Denn was son­st ist Fik­tion als eine simulierte Welt, die uns durch unsere eigene Vorstel­lungskraft Zugang zu einem Ort ermöglicht, an dem alles wahr sein kann und nichts muss. 

Positive Suggestion

Ganze Gen­er­a­tio­nen hat­ten ihr Leben im Rausch vor dem Bild­schirm ver­bracht, während sie sich voneinan­der ent­fremde­ten. Social Media Plat­tfor­men waren mächtiger als Staat­en gewor­den, der Men­sch zu einem bloßen Produkt.

Diese Bioutopie kennt keine Krankheiten mehr

Kia Kawa­has dystopis­ch­er Sci­ence-Fic­tion Roman “End­sta­tion – die Passep­a­rtout-Files” (erschienen 2021 bei Polarise) spielt gegen Ende des 22. Jahrhun­derts. In ihrer Bioutopie wer­den die Men­schen im Schnitt 140 Jahre alt, Krankheit­en aus­gerot­tet, und die Gesellschaft erre­icht einen utopis­chen Gesund­heit­szu­s­tand. Doch immer wieder fall­en Men­schen aus unerk­lär­lichen Grün­den ins Koma – ob jung oder alt, reich oder arm. 

One foUr

Fühlst du dich manch­mal in Fra­gen über das Mor­gen ver­loren, darüber was es brin­gen wird? Über das, was hätte sein kön­nen, und das, was es tat­säch­lich war? Über die ver­lorene Zeit und all die Momente, die zu dieser Gegen­wart der Leere geführt haben? 

Süß wie Mojadensaft

Sek­tor C. Wer auch immer diese Par­ty gab, ließ sie sich etwas kosten. Dafür war die Ein­rich­tung per­fekt: Lea bewun­derte das bläulich schim­mernde Glas, hin­ter der die Feiern­den sich bewegten. Die meis­ten tru­gen Oceanwave. 

#YOUAREFFMAG
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